Liebe Elternschaft des KRG,

für ihr Homeoffice-Angebot hat unsere Schule in der letzten Woche mehrheitlich großes Lob erhalten. Dieses gebührt den Lehrkräften, insbesondere Herrn Lawonn und Frau Pichotta, die die Plattform für unsere Schule ausgewählt, vorbereitet und gepflegt haben. Dennoch fordern der zurzeit notwendige „Hausarrest“ und die Unterbrechung der persönlichen Kontakte uns allen, besonders den Familien, viel ab. Sorgen um Angehörige und unerledigte Angelegenheiten, die jetzt für viele Tage in der Schwebe bleiben, belasten uns, manchmal sehr schwer.

In dieser Zeit sollen Sie wissen, dass von der Schule jetzt kein Druck auf Ihnen und Ihren Kindern liegen soll. Wir legen unseren Schülerinnen und Schülern weiterhin nahe, die Aufgaben als Weg sinnvoller Beschäftigung, hier oder da vielleicht auch als Ablenkung von den Bedrückungen der Lage zu nutzen, wenn sie nicht alles schaffen, sich aber auf die Hauptfächer bzw. die Leistungskurse zu konzentrieren und das, was geht, gewissenhaft zu erfüllen.

Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen technischen und sonstigen Rahmenbedingungen versichern wir Ihnen, dass wir Ihre Kinder, sobald wieder Normalbetrieb aufgenommen werden darf, dort abholen, wo sie dann stehen können, zumal Ihre Kinder den Lehrkräften ja nicht fremd sind. Was Noten und Zeugnisse betrifft, erwarten wir, abhängig von der Dauer der Maßnahme Schulschließung, eine für alle einheitliche, faire und realistische Regelung des Ministeriums für alle Schulen.

Homeoffice werden wir am Donnerstag nach Abschluss des mündlichen Abiturs, das am Montag angelaufen ist, wieder aufnehmen und bis zu den Osterferien fortsetzen. Dann harren wir der weiteren Entwicklung und der weiteren Bestimmungen für die Zeit ab Mitte April. Inzwischen pflegen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften, aber z.B. auch zwischen Schulleitung und SEB, für die ich Herrn Grutke größten Dank schulde. Aus der Umfrage, die er gestartet hat, haben sich bereits einige zentrale Punkte herauskristallsiert, die in Arbeit sind.

Ich wünsche Ihnen allen nicht nur Gesundheit, sondern auch das Durchhaltevermögen und den langen Atem, den wir jetzt brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Lenelotte Möller