26
Juni

On va à Paris

Diese Frage stellten wir begeistert unserer Französischlehrerin Frau Geissler, als wir die genannte Stadt im Unterricht behandelten.
Und tatsächlich war es einige Wochen später, am 10. Juni 2015, soweit: Wir, 28 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b, machten uns zusammen mit Frau Geissler und Frau Dr. Gäbe auf den Weg nach Paris. Um den TGV ab Kaiserslautern nicht zu verpassen, mussten wir uns schon um 6.00 Uhr morgens am Hauptbahnhof in Neustadt einfinden. Dementsprechend müde waren wir dann auch. Doch als wir nach zweieinhalb Stunden Zugfahrt endlich Paris erreichten, spielte das keine Rolle mehr.

2015-06-25 22.13.15Zuerst fuhren wir mit der Metro nach „La Défense“, ein Wirtschaftsviertel der Stadt, in dem sich die „Grande Arche“, der neue Triumphbogen, befindet. Er liegt auf einer Achse mit dem „alten“ Triumphbogen, sodass wir beide Bauwerke gleichzeitig bestaunen konnten. Letzterer war auch unser nächstes Ziel. Doch uns blieb nicht viel Zeit, ihn zu betrachten, denn wir hatten viel vor an diesem Tag. Zunächst aber flanierten wir die prachtvollen Champs-Elysées entlang, die uns mit ihrer Größe und der Fülle an Geschäften sehr beeindruckten. Auch den Elysée-Palast, den Amtssitz des französischen Präsidenten, konnten wir bestaunen, ebenso wie die „Place de la Concorde“, auf welcher der Obelisk von Luxor aufgestellt ist. Im „Jardin des Tuileries“ legten wir eine Rast ein. Dort entdeckten wir auch eine Taube in Lebensgefahr, welche Leah jedoch kurzerhand rettete.

Nach diesem Erlebnis setzen wir unseren Rundgang fort. Unser nächster Programmpunkt war der Louvre mit seiner Pyramide. Für die „ Joconde“, wie die Mona-Lisa auf Französisch heißt, blieb uns leider keine Zeit mehr. Trotzdem hinterließ der Louvre gerade durch seine Verbindung aus alt und modern bei uns Eindruck.
Nachdem wir in einem kleinen Park an der Seine gepicknickt hatten, starteten wir am „Pont Neuf“, der ältesten Brücke von Paris, eine Seinefahrt mit dem Boot. Dabei sahen wir unter anderem das „Hôtel de Ville“, „Notre Dame“ und das „Musée dʹOrsay“. Allerdings nahmen wir die meisten Sehenswürdigkeiten kaum wahr, da wir unseren Blick nicht vom Eiffelturm lösen konnten.

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Natürlich durfte auch ein Selfie mit der wahrscheinlich bekanntesten Sehenswürdigkeit von Paris nicht fehlen! Nach der Bootsfahrt fuhren wir noch mit der Metro nach Montmartre, wo wir eine Stunde Zeit zu unserer freien Verfügung hatten. Einige entschieden sich, die Basilika Sacré-Coeur zu besichtigen, während andere sich Souvenirs oder Crêpes kauften. Da sich vor der Basilika ein richtig schönes Karussell befindet, rundeten wir unseren Tag mit einer gemeinsamen Karussellfahrt ab. Das war noch einmal richtig lustig! Danach mussten wir leider schon wieder zum Gare de lʹEst zurückkehren. Auch in diesem ist, wie in allen Pariser Bahnhöfen, ein Klavier aufgestellt, auf welchem Reisende vor ihrer Abfahrt spielen können. Das hat einer unserer Jungs, Lasse, dann auch getan. Der Mann, der zuvor gespielt hatte, war ganz begeistert und wollte uns gar nicht mehr gehen lassen! Das war ein weiteres außergewöhnliches  Erlebnis, so wie der ganze Tag überhaupt. Wir sind immer noch begeistert von Paris  und schätzen uns glücklich, dass wir die Möglichkeit hatten, nach Paris zu fahren und Frau Geissler und Frau Gäbe dazu bereit waren. Denn dieser tolle Tag wird uns wahrscheinlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben!

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