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Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium
Neustadt a.d. Weinstraße

Nachlese Projektwoche: "Leben am Limes"

Über Grenzen schauen lautete das Motto unserer Projektwoche, da passt doch an unserer altsprachlichen Schule perfekt, den römischen Limes mal genauer unter die Lupe zu nehmen: Im Projekt Leben am Limes von Frau Weisbrodt und Herrn Hornung haben wir eine Exkursion nach Osterburken unternommen. Unter dem heutigen Osterburken lässt sich ein altes Kastell der Römer am Limes finden. Es war ein Grenzwall, der das römische Reich von Germanien getrennt hat, aber an regelmäßigen Übergängen auch Handel und kultureller Austausch möglich gemacht hat. In dem kurzen Film unserer Exkursion könnt ihr sehen, dass ein solcher Wall mit anschließendem Graben auch ohne Gepäck schon nicht leicht zu überwinden war.

Der Ausblick vom Limesturm war grandios, kein Wunder, dass von dort aus die Kommunikation der Wachsoldaten über weite Strecken gut funktioniert hat!

Ein Junge einer 6. Klasse, der am Projekt „Leben am Limes“ teilgenommen hat, sagt: "Im Museum haben wir uns zur Erinnerung noch Schlüsselanhänger gebastelt und Interessantes zu den römischen Bestattungssitten und der römischen Götterwelt entdeckt. Die Limestürme mit Pallisaden aus Holz haben wir dann an den nächsten Tagen im Projekt nachgebaut und zum Schulfest ausgestellt! Auch Miniaturen aus Streichhölzern haben wir versucht, die Konstruktion war gar nicht so leicht…"

verweis Bildergalerie

Theater-AG spielt "Momo" von Michael Ende

Weitere Aufführungen jeweils Freitag und Samstag am 21. September und 22. September um 20 Uhr in der KRG-Sporthalle

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Quelle: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau, 3.9.2018.

Was macht eigentlich die Polizei? Vortrag für Schülerinnen und Schüler aus anderen Kulturkreisen

Was macht eigentlich die Polizeit? Dies erfuhren ca. 20 Schülerinnen und Schüler der drei Neustadter Gymnasien sowie der Realschule plus erfuhren am Dienstag von Herrn Schomburg, Hauptkommisar der zentralen Präventionsstelle der Landespolizei. Welche Aufgaben nimmt die Polizei in Deutschland wahr, welche Grundregeln gelten für das Zusammenleben in Deutschland, welche Rechte und Pflichten hat man als Zeuge und Beschuldigter, wie lauten die wichtigsten Verkehrsregeln?

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und stellten auch Fragen. Am Ende erkundigten sich sogar einige nach Ausbildungschancen bei der Polizei.

Cantania 2018

Der CHOR.O.S des KRG hat sich dieses Jahr zum dritten Mal beim landesweiten Schulsingprojekt „Cantania“ beteiligt. 27 Schülerinnen und Schüler aus der fünften und sechsten Jahrgangsstufe haben am Samstag, den 9. Juni, im Saalbau musikalisch unsere Schule vertreten. Zusammen mit  elf weiteren Schulchören und singenden Klassen haben wir einen großen, 320 Stimmen zählenden, vierstimmigen Chor gebildet. Begleitet wurden wir von einem achtköpfigen professionellen Jazz-Ensemble und zwei Gesangssolisten. Zur deutschen Uraufführung kam bei dem Konzert die Kantate „Die Nacht der Albträume“. Das Werk stammt aus der Feder von Marta Buchaca (Liedtexte) und Àlex Martínez (Musik). Seit Jahresbeginn hat sich der CHOR.O.S mit dem Werk befasst und es in seinen Donnerstags-Proben einstudiert. Die Mühe hat sich gelohnt, denn sowohl das Publikum im fast voll besetzten Saalbau als auch die Kinder des CHOR.O.S waren von der Aufführung sehr begeistert. Durch lang anhaltenden Applaus und eine rockige Zugabe wurden alle Ausführende und das Publikum herzlich belohnt.

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Ein gerechtes Recht ist unser Recht!

Wusstet ihr, dass es ein Taschengeldgesetz gibt?! Dass es unter 55.555 Gesetzen und Verordnungen ein solches gibt, war für uns neu.

Am Donnerstag, den 3. Mai 2018, fand das Rechtskundeseminar an unserer Schule, dem Kurfürst- Ruprecht- Gymnasium, statt. Herr Frey, der Direktor des Amtsgerichtes Neustadt an der Weinstraße, brachte uns das Leben eines Juristen mit seinen anschaulichen und interessanten Beispielen sehr nahe.

Unser sympathischer Seminarleiter begann seinen Vortrag mit einer kurzen Präsentation, die seine Arbeit als Richter, aber auch Elemente aus seiner Studienzeit beschrieb. Herr Frey erklärte uns, wie er Entscheidungen fällt. In welchen Fällen er von einem Urteil gegebenenfalls zurücktritt und weshalb er seine Arbeit mit solchem Herzblut verfolgt. Mit einem realitätsnahen Beispiel konnten selbst wir einmal Richter spielen und uns in solch eine Rolle hineinversetzen.

"Keine Angst, man muss sie nicht alle auswendig können, sondern nur wissen, wo man nachschlagen kann!“, so Herr Frey, als er uns das mächtige Gesetzbuch mit tausenden von Seiten zeigte. Unabhängig davon, ob der juristische Arbeitsbereich auf eure Berufswunschliste steht oder nicht. Dieses Seminar gab definitiv Einblicke in die Welt der Richter und Anwälte und erweitert unseren Horizont.

Herzlichsten Dank an Herrn Frey für diesen interessanten, informativen und spannenden Nachmittag. Ebenso ein großes Dankeschön an Frau Neuner. Ohne ihr Engagement wäre dieser Ausflug in die Arbeitswelt der Rechtswissenschaft niemals zustande gekommen.

Wir hoffen auf ein weiteres Modul und wären auf jeden Fall wieder dabei!

Die Chemie stimmt am KRG

Am 14.3.18 fand in Kaiserslautern die zweite Runde des Wettbewerbes „Chemie - die stimmt!“ statt, für den sich Schüler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland mittels einer schriftlichen Ausarbeitung qualifizieren mussten. Von den Neustadter Schulen waren nur Julius Isler und Valentin Decker, beide in der 10. Klasse, vor Ort. Die Schüler mussten sich mit den anderen Qualifizierten einer dreistündigen Chemieklausur stellen. Es galt, einfache Aufgaben zum Atombau zu lösen, aber auch recht anspruchsvolle zu Nachweisreaktionen und Strukturformeln. Eine besondere Herausforderung stellten die geforderten Rechnungen dar, die deutlich über das Niveau der Mittelstufe hinausgingen.

Valentin Decker schaffte es unter die Top Ten der Schüler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu kommen, Julius Isler schnitt sogar als Zweitbester ab und hat sich damit für die Teilnahme an der dritten Runde qualifiziert.

Wir gratulieren den beiden recht herzlich!

Schüler gedenken und mahnen

Bei der Gestaltung des jährlichen Gedenktages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 in der Neustadter Stiftskirche spielte das KRG eine tragende Rolle. Die Schülerinnen und Schüler des Geschichteleistungskurses 11 stellten in kurzen biographischen Skizzen einige der über hundert jüdischen Neustadter Bürger vor, deren Häuser und Geschäfte in Neustadt "arisiert" wurden.

Stimmungsvoll ergänzt wurden die vorgetragenen Texte durch drei Lieder, dargeboten vom Schulchor unter der Leitung von Christian Sternberger und Claudia Gebhard-Gaberšek.

verweis Rheinpfalz-Artikel