Wichtige Hinweise zum Homeoffice und zum schriftlichen Abitur

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern und Lehrkräfte,

zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute. Ich verzichte darauf, noch einmal in Worte zu fassen, was wir alle über das zurückliegende Jahr und die kommenden Monate wissen. Stattdessen möchte ich Ihnen Hinweise zum Homeoffice und zum schriftlichen Abitur geben, die unmittelbar vor uns liegen.

I. Homeoffice ab dem 4. Januar

Von allen Seiten wurden einheitliche Regelungen für das Homeoffice gewünscht, unabhängig davon, ob dieses eine Klasse oder die ganze Schule betrifft. Vereinheitlichung wird zwar nicht immer allen Klassen, Lehninhalten und Lehrkräften gerecht und sollte deswegen auch nicht bis zum Korsett verengt werden, dennoch hat die Schulleitung des KRG schon vor einer Weile begonnen, die Überlegungen dazu zusammenzutragen, zu sortieren und in ein Konzept zu bringen. Von Herrn Lutz kamen dazu eine ganze Reihe hilfreicher Tipps. Erfreulicherweise sind in den Ferien über EPoS von Seiten des Ministeriums auch noch einige Klarstellungen erfolgt, die in die unten stehenden Regeln eingeflossen sind. So entstand der folgende 17-Punkte-Plan.

  1. Wird eine Klasse überraschend und kurzfristig ins Homeoffice geschickt, so setzt sich bei den Jahrgangsstufen 5-8 am ersten Tag in der ersten Stunde der Klassenleiter/ die Klassenleiterin mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung per Videokonferenz oder Chat oder auf eine andere digitale Weise, in der Fragen der Kinder geklärt werden können. Sollte er/ sie eigenen Unterricht in einer anderen Lerngruppe halten müssen, wird er/ sie vertreten.
  2. Der Fernunterricht besteht aus Aufgaben bzw. Wochenplänen sowie regelmäßigen Videokonferenzen (zu diesen Näheres unter Punkt 8ff.).
  3. Die Aufgaben sind an dem Tag, an dem die Stunde stattfinden würde, die sie ersetzen, um 7:50 Uhr in Teams bereitzustehen. Werden die Aufgaben später am Tag eingestellt, so zählen sie zur nächsten Unterrichtsstunde. Wochenpläne sind als solche zu kennzeichnen.
  4. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Lernplattform an jedem Schultag aufrufen.
  5. Bei Aufgabenstellung muss im Voraus deutlich gemacht werden, wenn die Lösungen abgegeben werden müssen, von wem, bis wann und ob sie benotet werden.
  6. Wenn die Aufgaben auf maximal so viele Minuten bemessen sind, wie die Stunde gedauert hätte, können die Ergebnisse bis 15.00 Uhr desselben Tages eingefordert werden. Ansonsten sind angemessene Fristen zu beachten, die nicht nur Wochenende und Feiertage beinhalten dürfen. Für Samstag und Sonntag dürfen keine Abgaben gefordert werden.
  7. Wenn einem Schüler/ einer Schülerin das Unterrichtswerk fehlt, weil es sich in der Schule befindet, schickt die Fachlehrkraft ihm/ihr ein Foto von der benötigten Seite.
  8. Videokonferenzen sind wünschenswert, aber nicht verpflichtend. Sie sind rechtzeitig anzukündigen und in Teams über die Schaltfläche „Besprechung planen“ anzusetzen. Dadurch werden diese im Terminkalender der Schüler angezeigt. In der Stunde, die sie ersetzen sollen, können sie am Vormittag stattfinden, wenn die Arbeitsumstände der Lehrkraft es erlauben (d.h. sie nicht Abituraufsucht oder andere Verpflichtungen hat. Sie können aber auch am Nachmittag bis 16.00 Uhr stattfinden.
  9. Das Ministerium empfiehlt den Lehrkräften außerdem: „Reduzieren Sie Videokonferenzen möglichst auf 3×30 Minuten pro Woche in den Hauptfächern und auf 1×30 Minuten in den Nebenfächern.“ Dies stellt eine Obergrenze dar!
  10. Ebenso: „Nutzen Sie Videokonferenzen vor allem, um mit den Schülerinnen und Schülern im Dialog Fragen zu klären, die beim materialgestützten Unterricht angefallen sind. Vermeiden Sie lange fragend-entwickelnde Lehrgespräche oder Lehrervorträge im Frontalunterricht in Verbindung mit der knappen Ressource.“
  11. Und: „Die größte Belastung des Videokonferenzsystems ist das bewegte Bild. Beachten Sie bitte die folgenden Punkte um diese zu reduzieren: Verzichten Sie wenn möglich auf die Videoübertragung durch die Schülerinnen und Schüler oder nutzen Sie diese nur zeitweise, z. B. zu Beginn der Videokonferenz.“
  12. Während der Videokonferenzen dürfen die SuS keine anderen Tätigkeiten am Computer ausüben.
  13. Das KRG gibt der Gleichbehandlung der SuS einer Klasse Vorrang vor der digitalen Übertragung von Stunden, in denen nur ein Teil der Klasse anwesend ist.
  14. Wir bitten um Verständnis, dass wir den Fernunterricht durch die personalintensive Ausgestaltung der Notbetreuung und des mit hohen Auflagen versehenen schriftlichen Abiturs punktuell absenken müssen.
  15. Für die Bewertung von Leistungen gelten die Schulordnung entsprechend sowie die speziell hierfür erlassenen Bestimmungen.
  16. Noten können auf folgendem Wege mitgeteilt werden: Zuerst wird ein PDF mit Passwortschutz verschickt, das die Note enthält, dann gesondert das Passwort.
  17. Das KRG legt allen Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern dringend nahe, in der Zeit des Homeoffice, die Bewegung an der frischen Luft und sonstige analoge Beschäftigungen nicht zu vergessen.

II. Hinweise zum schriftlichen Abitur

  1. Das Abitur findet vom 7. 1. bis zum 27. 1. statt, die Termine gelten, wie in der letzten bekanntgegebenen Fassung.
  2. Die vorangehenden Lk-Stunden finden digital statt.
  3. Die Prüfungen werden gemäß den speziellen Hygienevorgaben des Ministeriums für das Abitur 2021 durchgeführt.
  4. Die Schulleitung prüft noch, inwieweit darüber hinaus Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können, die verhindern, dass wenn ein Kandidat/ eine Kandidatin angesteckt in die Schule kommt, gleich der ganze Kurs für die nächsten Prüfungen ausfällt.